PbI Institut
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Der Umgang mit Egozentrikern

Selbststudium

Den Prozess ‚Egozentriker gekonnt abholen‘ kann man gut im Selbststudium lernen. Wer ihn beherrscht, bekommt jeden Egozentriker an den Haken.

Zum Start empfehlen wir Ihnen: Suchen Sie sich eine konkrete Situation aus Ihrem Alltag heraus, in der Sie Schwierigkeiten mit einem Egozentriker haben. Kopieren Sie sich als Arbeitsgrundlage das Interessenblatt. Die jeweils neueste Version finden Sie auf www.pbi-institut.org. Tragen Sie Ihre eigenen Interessen und die des Egozentrikers in das Interessenblatt ein. Finden Sie Ihren eigenen PbI-Typ und den des Egozentrikers aus den Selbstoffenbarungen der neun PbI-Typen heraus. Dazu braucht es am Anfang etwas mehr Aufwand und Übung. Nehmen Sie sich die notwendige Zeit dafür. Wir empfehlen, in den nächsten 4 – 6 Wochen in jeder Woche einmal die neun PbI-Kapitel durchzulesen. Je besser Sie diese parat haben, desto wertvoller wird die Anwendung für Sie.

Im nächsten Schritt bei Ihrer Erstanwendung suchen Sie aus Ihrer und aus der Interessenstruktur des Egozentrikers die passenden Interessen heraus, bei denen Sie Überschneidungen und gemeinsame Interessen entdecken können. Dafür müssen Sie tiefer in die jeweiligen Interessenstrukturen eintauchen.

Unsere Erfahrung ist, dass der Anwender der Methode etwa nach der zehnten Anwendung dieses Vorgehens das Interessenblatt gar nicht mehr braucht, da die Methode dann bereits gedanklich etabliert ist. Wer im Einzelfall noch tiefer in die einzelnen Persönlichkeitstypen eindringen will, hat dann noch den Teil B zur Verfügung. Dort findet er ausführliche Informationen über jeden Persönlichkeitstyp. Es empfiehlt sich, den Teil B situativ aufzusuchen und nicht sequenziell zu lesen.

Nun wünschen wir Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Anwendung der PbI und des Interessenblattes. Haben Sie einfach ein wenig Geduld mit sich selbst und nehmen Sie sich die notwendige Zeit. Schlagen Sie auch bei den Fallstudien nach. Je besser dieser Start gelingt, desto mehr werden Sie von der PbI-Methode profitieren. 

Michaels Kommentar:

Meiner Erfahrung nach ist Wiederholung das Wichtigste beim Lernen. Es geht darum, immer und immer wieder die Informationen mit entsprechenden Situationen zu verknüpfen. Wir zeigen unserem Gehirn damit, dass es uns ernst ist mit der Methode. Je öfter wir die Methode anwenden, desto leichter fällt es uns. Sie werden immer mehr Facetten erkennen und irgendwann das Buch nicht mehr brauchen. Und das Schöne daran ist: Es ist wie Fahrradfahren, man verlernt es nicht. Ein Tipp zum Abschluss: Ich habe mir pro Woche einen Typ vorgenommen und in meinem Umfeld darauf geachtet. So konnte ich die Typen und mögliche Lösungen gut verinnerlichen. Und jetzt: Ärmel hochkrempeln und loslegen!